Windräder: Projekte in der Region nehmen Gestalt an

Trotz Zweifel an der Wirtschaftlichkeit sollen die Windkraftanlagen in der Region SternGartl weiter ausgebaut werden.

Ungeachtet der massiven Zweifel an der Rentabilität nehmen die Windkraftprojekte in der Region SternGartl Gestalt an.

 

Am weitesten gediehen ist dabei der Ausbau des Sternwind-Windparks bei Vorderweißenbach: Der Gemeinderat hat das entsprechende Flächenwidmungsverfahren bereits eingeleitet, dieses nimmt mit den entsprechenden Stellungnahmen nun seinen Lauf. Gravierende Stolpersteine werden dabei nicht erwartet, die notwendigen Genehmigungen könnten daher bereits in wenigen Wochen erteilt werden. Im Gegensatz zu den ersten Plänen sollen laut Auskunft der Marktgemeinde jetzt nicht drei, sondern nur zwei neue Anlagen errichtet werden. Diese sollen aber eine höhere Leistung als die bestehenden Windmühlen bringen. Völlig ad acta sind dagegen angeblich Pläne, dem vor sich  hinkränklenden „Schneewittchen“ mit einer kräftigen Investition auf die Beine zu helfen: Das so genannte, als erstes errichtete Windrad im Sternwald, bei dem bereits das kaputte Fundament generalsaniert werden musste, wird dem Vernehmen nach jetzt doch nicht dem Niveau seiner „Kollegen“ in puncto Höhe und Rotorspannweite angepasst.

Warten auf den Masterplan

In Schenkenfelden votierte der Gemeinderat mit 17:2-Stimmen für den weiteren Ausbau der Windkraft. Allerdings wird noch auf den Masterplan des Landes Oberösterreich gewartet. „Wenn wir in diesem drinnen sind, wird das von einem deutschen Investor angedachte Projekt im Steinwald weiter verfolgt“, sagt Bürgermeister Karl Winkler zur weiteren Vorgangsweise. Dabei soll die teilweise sehr kritische Bevölkerung - es wurden u.a. schon Unterschriften gesammelt - mit ins Boot geholt werden: „Wir planen eine umfassende Information und dann eine Bürgerbefragung“, erklärt der Ortschef der SternGartl-Gemeinde.