Tourismus: Mühlviertler Hotels sind in Oberösterreich „Wachstumskaiser“

Das Mühlviertel als Urlaubsregion boomt, attraktive Angebote – wie hier im Falkensteiner Hotel in Bad Leonfelden – machen aus der heimischen Hotellerie echte „Wachstumskaiser“. Foto: Falkensteiner Hotels

Das Mühlviertel ist österreichweit eine der am meisten boomenden Tourismusdestinationen: In einer Studie der Österreichischen Hoteliervereinigung wird die Region nördlich der Donau unter den am stärksten wachsenden Tourismus-Regionen auf dem neunten Rang gereiht. In Oberösterreich ist man damit überhaupt „Wachstumskaiser.“

 

Von 2005 bis 2010 stieg die Zahl der jährlichen Nächtigungen in den Mühlviertler Hotels von 643.315 auf 757.385 an. Dies entspricht einer Steigerung von 17,7 Prozent. Der Umsatz der Mühlviertler Tourismusbetriebe legte in diesem Zeitraum pro Jahr um etwas mehr als 5 Millionen Euro zu. Deutlich gestiegen ist auch die Zahl der Beschäftigten in der Tourismusbranche, hier gibt es ebenfalls einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich.
Regional gesehen sind die stärksten Steigerungen in der Region um Bad Leonfelden bzw. bei den Traumarena-Hotels zu verzeichnen. Die Investitionen in Tophäuser wie das Singleresort AVIVA in St. Stefan oder das Falkensteiner Hotel in Bad Leonfelden zeigen nachhaltig Wirkung. Die Gäste nützen die entsprechenden Qualitätsangebote sehr gerne, wobei die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eher kurz ist: Zwei bis drei Nächte sind der Schnitt, mehrere kurze Urlaube haben inzwischen lange Reisen abgelöst.